Keine Vorab-Gebühr bei Privatkrediten

31. Juli 2007

ARD-Ratgeber Recht warnt vor einer neuen Masche im Internet: Bereits vor Auszahlung der Kreditsumme (bzw. vor Abschluß des Kreditvertrages) wird vom Kreditnehmer eine Gebühr fällig (z.B. 99,- Euro Expressgebühr). Auf die Auszahlung der beantragten Kreditsumme wartet der Kreditnehmer anschließend vergeblich, Kreditanträge werden abgelehnt - und die gezahlte Gebühr ist natürlich verloren.

Quelle: ratgeber.ard.de

Die Oellers GmbH arbeitet gänzlich ohne zusätzliche Gebühren und Abschlußkosten - beim Privatkredit zahlt der Kunde nur die vorher beantragte Rate. Kredite werden nur an Lohn-, Gehalts- und Rentenempfänger vergeben. Die Kreditsumme beträgt zwischen 5.000,- Euro bis 50.000,- Euro. Kredite für Selbständige bietet die Oellers GmbH bei Ihren Online-Partnern an. Dort können beispielsweise auch Existenzgründer Kredite beantragen. Die Abwicklung für diese Kredite erfolgt ausschließlich über die Online-Partner. Kreditanfragen von Nicht-Selbständigen Lohn-, Gehalts- und Rentenempfängern können hier gestellt werden (bitte Rufnummern angeben).

Bei Gesetzesänderungen besteht keine Beratungspflicht des Versicherers

25. Juli 2007

Ein Versicherer ist während der Laufzeit eines Versicherungsvertrages grundsätzlich nicht verpflichtet, einen Versicherungsnehmer auf (mögliche oder bevorstehende) Änderungen im Steuern- und Sozialabgabenrecht hinzuweisen, deren Folgen der Versicherungsnehmer durch bestimmte Maßnahmen noch umgehen kann. Der Versicherer schuldet keine steuer- oder sozialabgabenrechtliche Beratung in Bezug auf eine demnächst fällig werdende Versicherungsleistung. OLG Hamm, Beschluss vom 18.10.2006 - 20 U 189/06

Verbraucherrechte und Verbraucherschutz in allen Ehren - aber das ginge nun wirklich zu weit. Leider habe ich nicht herausgefunden, um welche Versicherung es in dem Urteil ging…

Bank- oder Anlageberater - Wem sollen wir vertrauen?

12. Juli 2007

In der Süddeutschen (Online) ist ein interessanter Artikel, der mal (unabhängig) die Vertriebsansätze beschreibt. Sehr lesenswert:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/626/122460/

Konkret geht es um eine zufriedene Familie, die eine beträchtliche Anlagesumme hat und an der die Bank jetzt etwas “optimieren” möchte - in welchem Sinne auch immer…

Gerade gestern hatte ich einen Kunden (ein Ehepaar), wo genau dieser Fall in ähnlicher Form vorkam (leider hat der Kunde -noch- nicht die 1,2 Millionen Euro aus dem Bericht). Konkret hat die SEB-Bank (im Hinblick auf mögliche Pfändungen bei Eintritt eines möglichen Pflegefalles) empfohlen, das Depot doch aufzulösen und stattdessen TwinStar von der Axa “zu machen”. Einen Teil als sofortbeginnende Rente, den anderen Teil 12 Jahre angelegt (mit Investmentanteilen, nicht garantiert). Das diese Variante exakt genau so pfändbar ist wie ein normales Depot und der Ehemann gerade 69 Jahre alt geworden ist (im Hinblick auf die Investmentanlage)… Schwamm drüber, Fehler macht ja jeder mal. Oder war es kein Fehler, sondern Provisionsgier? Gottlob hat der Kunde mich um Rat gefragt und nicht blind der Bank vertraut, wie es wohl viele andere Kunden leider tun…

=> Hat die SEB-Bank mal etwas von einer privaten Pflegeversicherung gehört?

Eine Versicherung braucht man…

12. Juli 2007

… weil man eben nicht immer soviel Glück hat:


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Machts noch Spaß? - Die Versicherungsvermittlerrichtlinie (VVR) und die VVG-Reform…

11. Juli 2007

Was war das schön… vor dem 22.05.2007! Niemand klagte, (fast) alle waren glücklich - doch nun ist sie da, die Versicherungsvermittlerrichtlinie (VVR). Wenn ich nun noch daran denke, was ab 2008 mit der (viel schlimmeren) VVG-Reform auf die Vermittler zukommt…

Was? Bahnhof? Na gut, hier eine kleine Erklärung: Versicherungsvermittler müssen aufgrund der VVR jede Beratung dokumentieren, die zu einem möglichen Neuabschluß -egal welcher Versicherung- führt. Der mündige Bürger, der im Prinzip seine Versicherungen immer selbst auswählte, wird nun mit erheblichem Zeitaufwand zu einer Unterschrift unter ein Protokoll gequält. Allerdings kann der Kunde auch den Beratungsverzicht wählen (einfach für den Kunden UND den Vermittler, aber bei der Falschberatung gibts auch keine Ansprüche seitens des Kunden -> ergo: blöd für den Kunden!) - was auch aus meiner Sicht als Versicherungsmakler schlecht ist. Bisher hat man gut beraten, die schwarzen Schafe haben Haftungsdächer und können weiter ohne Fachwissen, dafür aber mit gewohnter Provisionsgier vermitteln. Schade, die VVR hat ihr Ziel verfehlt!

Ab dem 1.1.08 gibt es dann noch die VVG-Reform. Ist alles noch nicht endgültig “durch”. Klar. Wenn man keine Ahnung hat, dauerts eben länger… Was heißt das denn dann? Tja, es gibt eben eine Reform. Und das VVG ist das Versicherungsvertragsgesetz. Da gibt es allerlei neue Sachen, die natürlich besser für den Verbraucher sind (wirklich?). Für uns als UNABHÄNGIGER Makler, der mit rund 70-80 Gesellschaften zusammen arbeitet, heißt die Reform im Prinzip: ANBAUEN! Oder einfach schlechter beraten! Warum? Also, man muss dem Kunden (sogar allen möglichen Interessenten) die kompletten Vertragsbedingungen VOR Vertragsabschluss aushändigen - man kann sich bei der Anzahl der Gesellschaften und der vielen unterschiedlichen Versicherungssparten ausmalen, dass man für die ganzen Unterlagen eine Menge Platz braucht… oder aber man hat nur noch seine 2-3 Gesellschaften, da hat dann der Kunde eben den Nachteil einer geringeren Auswahl.

Insbesondere für die Lebens- und Krankenversicherung gilt dann auch das Kosten-Offenlegungs-Prinzip: Wieviel Gebühren (in Euro, nicht in Prozent!) werden bei Abschluss der Versicherung fällig? Und wenn der Kunde dann hört: “3.000,- Euro” (was nicht ungewöhnlich wäre), fällt ihm die Kinnlade runter und er verzichtet lieber auf den Abschluss z. B. der Berufsunfähigkeitsversicherung. Na toll, aber im Falle eines Falles hilft ihm ja der Staat weiter… Können Sie sich vorstellen, Sie gehen zum Bäcker und der gibt Ihnen die 2 Brötchen nicht, die Sie wünschen, sondern er sagt: “Bevor ich ihnen die Brötchen gebe: Für ein Brötchen berechne ich ihnen 0,45 Euro, davon sind 0,20 Euro mein Verdienst, 0,05 Euro umgelegte Ladenmiete, 0,15 Euro Wasser, Mehl und sonstige Zutaten und 0,05 Euro für den Lohn meiner Angestellten… bitte unterschreiben sie hier, dass sie das zur Kenntnis genommen haben!”. Na, schönen Dank, Verbraucherschützer. Aber so wird es kommen!

So, nun will ich mein Frustschreiben mal beenden - schließlich müssen wir alle wegen einigen wenigen Unwissenden/Unverbesserlichen mehr Arbeit in Kauf nehmen oder mehr Zeit aufwenden und damit auf Geld verzichten oder solches ausgeben (z.B. auch am Flughafen, wo wegen einer Handvoll weltweiter Terroristen ALLE Reisenden von Kopf bis Fuß gefilzt werden und eine Menge Einbußen hinnehmen müssen). Ach ja, übrigens: Es gibt auch noch die MiFID (Markets in Financial Instruments Directive, zu deutsch: Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente), die dann für den Fondsbereich gilt. Aber das ist ein anderes Thema ;-)

Lebensversicherung

6. Juli 2007

Und noch ein Video… natürlich thematisch passend ;-) Diesmal zur Lebensversicherung…


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Man sieht: Zumindest die Ängehörigen freuen sich, wenn man gut versichert ist…

Geld macht nicht glücklich

6. Juli 2007

Jetzt teste ich mal, wie ich hier ein Video einstelle… ein sehr lustiges mit Christoph Maria Herbst als Stromberg:

# wurde leider gelöscht #

Falsche Angaben über das Rauchen machen Lebensversicherung unwirksam

5. Juli 2007

In einem Urteil des Landgericht Coburg (Aktenzeichen: 11 O 220/06) vom 18.10.2006 ist klar entschieden worden: Ein Raucher, der den “Nichtraucher-Tarif” abschließt, täuscht arglistig. Der Sohn einer an Lungenkrebs gestorbenen Raucherin beanspruchte von einem Lebensversicherer die Versicherungssumme von ca. 26.000 €. Das Gericht wies die Klage ab. Begründet wurde das Urteil damit, dass die Mutter des Klägers beim Vertragsabschluss bewußt gelogen hat, um sich einen günstigeren Tarif zu erschleichen.Ende 2003 schloss die Mutter des späteren Klägers bei der Beklagten eine Lebensversicherung nach dem Tarif “Nichtraucher” ab. Die im Antragsformular gestellte Frage nach Tabakkonsum in den letzten zwei Jahren hatte sie verneint. Als Bezugsberechtigten benannte die Frau ihren Sohn. Ein halbes Jahr später diagnostizierte man bei ihr ein Bronchialkarzinom. Anfang 2005 verstarb sie. Daraufhin verlangte der Filius von der Versicherung die Zahlung der vereinbarten Versicherungssumme von ca. 26.000 €. Die Versicherung jedoch ermittelte und fand dabei heraus, dass die Verstorbene bis zur Diagnose des Lungenkrebses geraucht hatte. Die Versicherung focht daraufhin den Vertrag wegen arglistiger Täuschung an und verweigerte jegliche Zahlung.

Das Landgericht Coburg gab der Assekuranz Recht. Nach der Beweisaufnahme waren die Richter davon überzeugt, dass die verstorbene Mutter die Fragen zum Tabakkonsum falsch beantwortet hatte. Sie habe den behandelnden Ärzten selbst erzählt, eine langjährige Raucherin zu sein. Erst die Hiobsbotschaft, dass sie an Krebs erkrankt sei, habe sie zum Aufhören veranlasst. Die Mutter des Klägers habe sich durch ihre Lüge den günstigeren Nichtrauchertarif verschaffen wollen. Folge: Der bedachte Sohn erhalte von dem Versicherer nichts, da dieser berechtigt den Vertrag angefochten habe.

Fazit: Wer heute noch der Werbung glaubt, Rauchen sei ein Inbegriff von Freiheit und romantischen Abenteuern, dem ist nicht mehr zu helfen. Rauchen führt im Regelfall zum Tod - mittlerweile auf jeder Zigarettenpackung nachzulesen. Wer trotzdem seine Gesundheit durchs Paffen runiniert, darf sich daher nicht wundern, wenn die Versichertengemeinschaft die potentiell höheren Kosten durch seine Last nicht länger tragen will. So gewährt beispielsweise die Versicherungsbranche für Raucher Versicherungsschutz nur mit Aufschlag. Dies allerdings auch nur dann, wenn der Versicherte seinen Tabakkonsum bei Antragstellung einräumt. Ansonsten geht er im Versicherungsfall unter Umständen leer aus, wie dieses Urteil beweist.

Fondstipp: FIVV-Aktien-China-Select-UI (WKN A0JELL)

5. Juli 2007

Da er bereits in meinem Depot schlummert, möchte ich ihn an dieser Stelle einmal kurz empfehlen - den doch noch recht unbekannten China-Fonds aus dem Hause Universal Investments. Zugegeben, mit der Auflage am 01. August 2006 hat der Fonds noch keine lange Historie und taucht in Rankings und Ratings meist noch nicht auf. Die Wertentwicklung von 70,78 % seit Auflegung und ein sehr ansehnlicher Chart deuten aber an, was in diesem Fonds steckt:
http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sTerm=A0JELL&ad=&koop=&sSym=DE000A0JELL5.DFK&sIsin=DE000A0JELL5

Fondsmanager Christian Hofmann von der FIVV managt den Fonds direkt vor Ort (Beijing/Peking). Dies tun natürlich “die Großen” wie Fidelity, Barings oder INVESCO auch. Aber genau darin liegt auch der Vorteil dieses Fonds: Durch die noch geringe Fondsgröße (Fondsvolumen ca. 15 Mio. EUR) agiert er am Markt deutlich flexibler und kann z.B. von den häufigen, aber relativ kleinen Neuemissionen am Markt überproportional profitieren (im Vergleich zu einem 3 oder 4 Mrd. Fonds). Auch die monatlichen Marktberichte sind sehr interessant und zeigen die Gewissenhaftigkeit des Managements, wenn z.B. nur bei rund 10% aller besuchten Firmen ein Investment in Erwägung gezogen wird… es ist eben noch viel Schein statt Sein in China.

Der Fonds eignet sich natürlich insbesondere für den risikofreudigen Investor und nur als Beimischung für das Portfolio. Der Ausgabeaufschlag beträgt 5%, dazu kommt eine Managementgebühr p.a. von 0,5% und eine Depotbankgebühr von 0,1 % p.a. Natürlich ist der Fonds über uns erhältlich mit einem Rabatt auf den Ausgabeaufschlag von bis zu 100%. Mehr dazu auf unserer Seite zum Thema Fonds-Discount.

Fondsportrait:
Der Fonds strebt als Anlageziel einen möglichst hohen langfristigen Wertzuwachs an. Der Fonds setzt sich zu mindestens 2/3 aus Aktien chinesischer Aussteller zusammen und partizipiert so an der wirtschaftlichen Entwicklung der Volksrepublik China und den chinesischen Aktienmärkten. Die Aktien können dabei an Chinas Inlandsbörsen (A-/B-Aktien) oder an internationalen Börsenplätzen (Hongkong, London, Singapur, New York, u.a.) gelistet sein.

Fondsmanager Christian Hofmann bei XING:
https://www.xing.com/profile/Christian_Hofmann6

Alle Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Richtigkeit. Für Fehler wird nicht gehaftet.

Hallo Welt! Hier ist mein Blog!

4. Juli 2007

Willkommen auf “Der Versicherungsblog” (über den Namen muss ich mir nochmal Gedanken machen…), der Blog auf www.oellers.com… Oder müsste es das Blog heißen, weil “Blog” von “Weblog” kommt? Egal ;-)

Auf Anregung eines guten Freundes habe ich mir diesen Blog mal angeschafft, um aktuelle News hier einzustellen, Produkte anzupreisen, meinen Senf irgendwo zuzugeben und mehr… Angeblich soll das hier mit dem Einstellen von Artikeln so einfach sein, dass Ihr nun öfter von mir lesen müßt :-)

So, vorerst soll es das gewesen sein, zu lang soll meine Begrüßung ja auch nicht werden… Viel Spaß beim Lesen (und kommentieren)! Bis bald, beste Grüße

Markus Oellers