Die Pflegeversicherung ist die BU für Senioren!

Sie haben es den Medien entnommen: Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist (für junge Menschen) die wichtigste Versicherung neben der Privathaftpflicht- und Krankenversicherung (die in Deutschland ja inzwischen Pflicht ist). Der Bedarf an Absicherung ist in diesem Bereich zwar sehr hoch (denn auch hier nehmen nur ca. 22 % den Verlust der Arbeitskraft ernst genug), aber im Bereich der Pflegeabsicherung ist dieser Bedarf noch sehr viel größer.

Obwohl sich mittlerweile viele unmittelbar (im Umfeld der Familie) oder mittelbar (über die Klagen von Bekannten und Freunden) mit dem Thema “Pflege” (und Pflegeversicherung) beschäftigen müssen, weil es Personen in ihrem Umfeld getroffen hat, scheuen viele Menschen den Weg, sich selbst finanziell gegen die Risiken der Pflegebedüftigkeit abzusichern. Wie auch das Thema “Tod” -im Fall der Sterbegeldversicherung- wird über diesen Abschnitt im Leben lieber nicht geredet (oder nachgedacht).

Warum sollte man sich absichern, zum Beispiel durch ein Pflegetagegeld- oder eine Pflegerentenversicherung? Es gibt doch die Pflegepflichtversicherung (gesetzlich oder privat)? Nun, es gibt viele Gründe dafür. Oberste Priorität hat die Absicherung des Einkommens, in vielen Fällen die Renten oder Pensionen, die ältere Versicherte und pflegebedürftig gewordene Personen beziehen. In Pflegestufe III zahlt die Pflegepflichtversicherung einen Betrag von ca. 1.500 EUR (1.550 EUR ab 01.01.2012), ein durchschnittlicher Heimplatz kostet aber ca. 3.500 EUR, gerne auch mehr. Die Differenz zur gesetzlichen Absicherung beträgt dadurch ca. 2.000 EUR (oder mehr), es entsteht eine Versorgungslücke. Die ist in den meisten Fällen so groß, dass diese allein durch die Einkünfte der pflegebedürftigen Person nicht ausgeglichen werden kann. Üblicherweise zahlt die Differenz dann der Partner, der so wiederum Einbußen bei seinen Einkünften hat.

Reichen weder das eigene noch das Gehalt des Partners aus, so geht es “ans Eingemachte” - Ihr Erspartes. Der Schutz des Vermögens steht dadurch direkt an zweiter Stelle. Das Vermögen können Bankguthaben, aber auch das eigene Haus sein - der Staat ist nicht wählerisch, wenn er für Leistungen nicht aufkommen möchte bzw. muss. Eine durchschnittliche Pflege kostet 146.616,- EUR - der Preis einer Immobilie, die plötzlich weg ist (Quelle: continentale.de)!

Wenn das Vermögen aufgebraucht oder keines vorhanden ist, geht es an die Verwandten in erster Linie. Da die Eltern von Pflegebedürftigen in der Regel nicht mehr leben, werden die direkten Nachkommen in Regress genommen. Im Falle der Pflegeversicherung heißt es dann Kinder haften für ihre Eltern! Der Schutz bzw. die Absicherung der Kinder ist also ein weiteres wichtiges Motiv, weshalb vielfach auch Kinder den Preis für die Absicherung übernehmen oder sich daran beteiligen, denn das Sozialamt greift auf die Kinder zurück. Mit der Zusatzabsicherung fahren Sie also ein privates “Erbenschutz-Programm”.

Letzter Punkt ist die Auswahl des Heimplatzes. Wer geringe Einkünfte im Alter oder kein Vermögen hat bzw. mangels Nachkommen auf diese Rücksicht nehmen muss, braucht sich ja keine Sorgen zu machen - der Staat bzw. das Sozialamt zahlt den Heimplatz. Aber Sie kennen das: “Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird!” So auch in diesem Fall, wenn das Sozialamt die Kosten für die Heimunterbringung übernimmt. Aus den Medien kennen Sie die Missstände in manchen Pflegeheimen. Wenn Sie selbst Einfluss auf die Auswahl des Heimes nehmen möchten, sollten Sie dennoch über eine zusätzliche Pflege (zumindest) nachdenken.

Wie bereits oben erwähnt kann die Absicherung durch eine Pflegetagegeldversicherung oder eine Pflegerentenversicherung erfolgen. Ob der Weg der Absicherung über die Krankenversicherung (Pflegetagegeld) oder über die Kalkulation durch eine Lebensversicherung (Pflegerente) erfolgt, ist nicht nur eine Frage des Preises. Welche Unterschiede es gibt, wie hoch Ihre Versorgungslücke ist und welche Lösung für Sie am besten passt, verraten wir Ihnen gerne. Kontaktieren Sie uns - wir sind Spezialist für Pflegeabsicherung und helfen gerne weiter:
http://www.oellers.com/html/kontakt.html

Fazit: Um das Vermögen zu schützen, Ihre Einkünfte abzusichern und einen möglichen Regress gegen Ihre Kinder zu verhindern sollten Sie unbedingt Ihren Pflegebedarf ermitteln und die Pflegepflichtversicherung durch eine private Absicherung ergänzen. Wir empfehlen eine Absicherung spätestens ab Alter 50, da die Beiträge dann noch gering sind und man i. d. R. noch gesund ist. Sollten Sie wegen Vorerkrankungen (z. B. Depressionen oder einem anerkannten Grad der Behinderung (GdB)) von einer Versicherung abgelehnt worden sein - vielleicht ist über die DEUTSCHE PRIVAT PFLEGE eine Absicherung dennoch möglich. Hier gibt es einen Pflegeschutz ohne Gesundheitsfragen. Wir beraten Sie gern!