Geprellte Lehman-Anleger sollten schnell handeln!

Verbraucherschützer warnen: Lehman-Geschädigten droht Verjährung ihrer Ansprüche. Drei Jahre nach dem Kauf verlieren die Anleger ihre Schadensersatzansprüche gegen das Institut, von dem die Wertpapiere gekauft wurden.

Ende 2006 wurden die ersten Lehman-Zertifikate verkauft. Da die Ansprüche gegen die vermittelnde Bank 3 Jahre nach dem Kaufdatum verjähren, sollten geprellte Anleger jetzt schnell handeln. Edda Costello von der Verbraucherzentrale Hamburg dazu: „Alle Leute, die noch 2006 gekauft haben, müssen jetzt etwas tun.“

40.000 Menschen sollen Schätzungen zu Folge in Deutschland in Papiere der US-Pleite-Bank investiert haben. Gerade älteren, rendite- oder/oder sicherheitsorientierten (!) Personen wurden diese Zertifikate empfohlen – doch durch die Pleite der Lehman-Bank ist das Geld weg und die Zertifikate sind wertlos.

Zertifikate unterliegen einem Emittentenrisiko - eigentlich sind es Anleihen in Kombination mit einer Wette. Geht diese Wette auf, kann man etwas “gewinnen” - geht sie nicht auf, verdient die Bank. Aber da Zertifikate oft auch mit hohen, teils nicht direkt sichtbaren Gebühren verkauft werden, gewinnt die Bank eigentlich immer.

Tipp: Investieren Sie Geld nur in Anlagen, die Sie auch verstehen oder die Ihnen ein unabhängiger Finanzdienstleister oder Makler detailliert erklärt. Fragen Sie nach, wenn etwas unklar ist. Von allem anderen sollten Sie die Finger lassen!

Eine Reaktion zu “Geprellte Lehman-Anleger sollten schnell handeln!”

  1. G123

    Ich halte davon sehr wenig! Wäre die Pleite wirklich nicht abwendbar gewesen? Ich denke nicht! Di DB stopft sich mit der hohen Quote die Taschen voll.

    Das Spiel der Banker geht weiter!

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