Bank- oder Anlageberater - Wem sollen wir vertrauen?

In der Süddeutschen (Online) ist ein interessanter Artikel, der mal (unabhängig) die Vertriebsansätze beschreibt. Sehr lesenswert:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/626/122460/

Konkret geht es um eine zufriedene Familie, die eine beträchtliche Anlagesumme hat und an der die Bank jetzt etwas “optimieren” möchte - in welchem Sinne auch immer…

Gerade gestern hatte ich einen Kunden (ein Ehepaar), wo genau dieser Fall in ähnlicher Form vorkam (leider hat der Kunde -noch- nicht die 1,2 Millionen Euro aus dem Bericht). Konkret hat die SEB-Bank (im Hinblick auf mögliche Pfändungen bei Eintritt eines möglichen Pflegefalles) empfohlen, das Depot doch aufzulösen und stattdessen TwinStar von der Axa “zu machen”. Einen Teil als sofortbeginnende Rente, den anderen Teil 12 Jahre angelegt (mit Investmentanteilen, nicht garantiert). Das diese Variante exakt genau so pfändbar ist wie ein normales Depot und der Ehemann gerade 69 Jahre alt geworden ist (im Hinblick auf die Investmentanlage)… Schwamm drüber, Fehler macht ja jeder mal. Oder war es kein Fehler, sondern Provisionsgier? Gottlob hat der Kunde mich um Rat gefragt und nicht blind der Bank vertraut, wie es wohl viele andere Kunden leider tun…

=> Hat die SEB-Bank mal etwas von einer privaten Pflegeversicherung gehört?

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