Ist die Pflegeversicherung die BU für Senioren?

16. August 2011

Sie möchten wissen, warum eine Pflegeversicherung in der Wichtigkeit einer Berufsunfahigkeitsversicherung in nichts nachsteht? Details dazu finden Sie in unserem neuen Artikel “Die Pflegeversicherung ist die BU für Senioren!

Apropos neu: Seit kurzem sind wir neben Facebook auch bei Twitter vertreten. Ich freue mich darüber, wenn Sie uns folgen. Hier finden Sie uns:
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Während wir bei Facebook sämtliche Themen beleuchten, stehen bei Twitter die Edelmetalle im Vordergrund. Aber schauen Sie selbst…

Herzlichst

Ihr
Markus Oellers

Die wichtige und richtige Absicherung

24. März 2010

Aus Sicht des Versicherers gibt es im Leistungsfall bei der Risikolebensversicherung keinen großen Spielraum. Anders als bei Unfallversicherungen (Grad der Beeinträchtigung) oder der Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es nur ein “ja” oder ein “nein”, was die Zahlung der versicherten Versicherungssumme im Todesfall angeht. Stirbt die versicherte Person, leistet die Gesellschaft. So einfach ist das.

Wäre da nicht die Form der Vertragsgestaltung. Die Gründe für den Abschluss eines solchen Vertrages sind durchweg unterschiedlich. Bei der Immobilienfinanzierung wird der Schutz vom Kreditgeber praktisch vorgeschrieben. Die versicherte Summe ist hier in der Regel die Höhe des Immobiliendarlehen, bei einigen Anbietern kann hier auch eine fallende Summe passend zur Höhe des fallenden Annuitätendarlehens gewählt werden.

Doch auch die Absicherung der Familie, insbesondere des Hauptverdieners, sollte nicht unbeachtet bleiben. Meist wird eine aus der Luft gegriffene Summe von 50.000 EUR oder 100.000 EUR gewählt, um die Familie oder den Partner finanziell abzusichern. Dies kann im Fall der Fälle viel zu wenig sein. Entscheidend ist natürlich die individuelle Situation (Alter, Vermögen, Beruf etc.), aber eine Absicherung in Höhe des 4-5-fachen Jahresverdienstes (Bruttolohn) sollte eine akzeptable Größenordnung sein.

Die Möglichkeit des frühen (und häufig unerwarteten) Ablebens des anderen Partners wird häufig außer Acht gelassen, obwohl auch hier finanzielle Einbußen warten. Häufig müssen Auszeiten für die Organisation des “normalen” Lebens genommen, Kinder versorgt und beruflich Defizite in Kauf genommen werden, um sein Leben weiterzuführen. Hier können finanzielle Einbußen entstehen. Eine Haushaltshilfe wird eingestellt, eine Kinderbetreuung muss organisiert werden - nur einige Gründe, um auch über die finanzielle Absicherung der Person nachzudenken, die nicht Hauptverdiener der Familie ist.

Ein Vertrag für einen 30-jährigen Nichtraucher bei einer Versicherungssumme von 100.000 EUR gibt es bereits für unter 10,- EUR im Monat. A propos Nichtraucher, Freunde des Tabakgenusses müssen oft mit Zuschlägen von bis zu 50% rechnen - ebenso wie Personen, die extremen Sportarten wie Sporttauchen, verschiedenen Flugsportarten oder Motorradfahren zugewandt sind. Bei der Auswahl des passenden Versicherers und der individuellen Tarife sollte darauf geachtet werden. Ebenso wie beim Ausfüllen des Antrags, denn fehlen Angaben oder wird etwas verschwiegen, können Bezugsberechtigte des Vertrages leer ausgehen!

Eine Risiko-Lebensversicherung dient nicht der Altersvorsorge und dem Vermögensaufbau, sondern der finanziellen Absicherung der versicherten Person. Die teils komplizierte Vertragsgestaltung spricht dafür, nicht immer nur den billigsten Vertrag abzuschließen. Zudem sollten Bruttobeitrag und Zahlbeitrag des Versicherers (in letzterem Falle werden oft nicht garantierte Überschüsse eingerechnet) verglichen werden.

Krankenversicherung: Beitragsrückerstattung mindert Steuererstattung

8. Februar 2010

Derzeit haben wir vermehrt Anfragen von Kunden und Interessenten zur Krankenversicherung, die speziell Tarife ohne Selbstbeteiligung oder mit geringem Selbstbehalt in Kombination mit hoher Beitragsrückerstattung suchen. Die Absicht: Die (hohen) Kosten für die Krankenversicherung absetzen, die steuerfreie Beitragsrückerstattung -hier bieten manche Gesellschaften fast problemlos bis zu 6 Monatsbeiträge an- am Fiskus vorbei kassieren.

Weitblick beweist man durch diese Überlegung nicht, denn der Staat kassiert seit dem 01. Januar 2010 durch das in 2009 eingeführte Bürgerentlastungsgesetz BEG künftig mit. Durch die in jedem Antrag zu nennende Steuernummer ist das Finanzamt über Zahlungen in beide Richtungen (!), also sowohl über die Prämie zum Absetzen als auch über die Beitragsrückerstattung, bestens informiert. Wie läuft es also künftig ab?

Der Beitragsaufwand für die Krankenversicherung kann abzüglich der Beitragsrückerstattung für das Kalenderjahr geltend gemacht werden. Es wird in der Steuererklärung also der gezahlte Beitrag abzüglich BRE (Beitragsrückerstattung) geltend gemacht. Im Extremfall hat man die die Kosten bereits im Vorfeld ohne die Beitragsrückerstattung berücksichtigt - es droht eine Steuernachzahlung. Ob das Verschweigen der Erstattungen dann tatsächlich eine strafbare Steuerhinterziehung ist, wäre im Einzelfall zu prüfen. In jedem Fall sollten Sie die ganze Angelegenheit aber mit ihrem Steuerberater besprechen, denn jeder Tarif sieht andere Erstattungsmöglichkeiten und Beitragsvarianten vor!

Zusatzbeiträge sorgen für Wechselspiele

5. Februar 2010

Die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen sorgen für zahlreiche Kündigungen. Doch dies soll erst der Anfang sein. So hat alleine die Deutsche BKK bisher rund 1.000 Kündigungen erhalten* und rechnet bei ihren rund 750.000 Versicherten mit bis zu 50.000 Kündigungen. Traurig, denn vielen Kassen sind dank der Gesetze und der Politik (die GKV muss ohne Kapitaldeckung auskommen und berücksichtigt keine Altersrückstellungen) die Hände gebunden.

Die 8 EUR Zusatzbeitrag reichen bei einigen Kassen nicht einmal aus, manche wollen den maximalen Betrag von 1 % des Bruttolohnes (bis max. 37,50 EUR) einfordern (z. B. die BKK für Heilberufe). In meinen Augen ist dies nicht einmal ausreichend, denn trotz dieser Maßnahmen machen die gesetzlichen Kassen in diesem Jahr wieder ein Minus von mehreren Milliarden.

Als Versicherungsmakler propagieren wir ohnehin die Privatkassen und deren unbestreitbare Vorteile. Dennoch arbeiten wir auch mit gesetzlichen Kassen zusammen, von deren Leistungsstärke wir überzeugt sind. Eine dieser Kassen ist die BKK Pfalz, die neben der guten Sonderleistungen (Bonuszahlungen und Gesundheitsprogramme) auch -zumindest für 2010- auf einen Zusatzbeitrag verzichtet.

 Sollten Sie vom “Zusatzbeitrag” betroffen sein, so zeigen Sie Ihrer Kasse die rote Karte und wechseln Sie! Lassen Sie sich detailliert Vor- und Nachteile von GKV und PKV von Experten (unabhängige Honorar- oder Versicherungsmakler) erläutern oder wechseln Sie die Kasse. Wie in unserem Beispiel (BKK Pfalz) sparen Sie nicht nur 96,- EUR jährlich (12 x 8,- EUR Zusatzbeitrag), sondern profitieren auch noch von Bonuszahlungen in Höhe von bis zu 150,- EUR, die Sie z. B. für Zusatzversicherungen verwenden können.

Markus Oellers
https://www.xing.com/profile/Markus_Oellers

*) Quelle: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Zehntausende-wechseln-die-Kasse_aid_816128.html

Die OELLERS GmbH jetzt bei facebook

3. Februar 2010

Zusätzlich zur Webseite und zu diesem Blog sind wir seit Januar auch bei facebook vertreten. Hier geht es zu unserer Seite:

http://www.facebook.com/pages/Krefeld-Germany/Oellers-GmbH/147977572304

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Geprellte Lehman-Anleger sollten schnell handeln!

25. November 2009

Verbraucherschützer warnen: Lehman-Geschädigten droht Verjährung ihrer Ansprüche. Drei Jahre nach dem Kauf verlieren die Anleger ihre Schadensersatzansprüche gegen das Institut, von dem die Wertpapiere gekauft wurden.

Ende 2006 wurden die ersten Lehman-Zertifikate verkauft. Da die Ansprüche gegen die vermittelnde Bank 3 Jahre nach dem Kaufdatum verjähren, sollten geprellte Anleger jetzt schnell handeln. Edda Costello von der Verbraucherzentrale Hamburg dazu: „Alle Leute, die noch 2006 gekauft haben, müssen jetzt etwas tun.“

40.000 Menschen sollen Schätzungen zu Folge in Deutschland in Papiere der US-Pleite-Bank investiert haben. Gerade älteren, rendite- oder/oder sicherheitsorientierten (!) Personen wurden diese Zertifikate empfohlen – doch durch die Pleite der Lehman-Bank ist das Geld weg und die Zertifikate sind wertlos.

Zertifikate unterliegen einem Emittentenrisiko - eigentlich sind es Anleihen in Kombination mit einer Wette. Geht diese Wette auf, kann man etwas “gewinnen” - geht sie nicht auf, verdient die Bank. Aber da Zertifikate oft auch mit hohen, teils nicht direkt sichtbaren Gebühren verkauft werden, gewinnt die Bank eigentlich immer.

Tipp: Investieren Sie Geld nur in Anlagen, die Sie auch verstehen oder die Ihnen ein unabhängiger Finanzdienstleister oder Makler detailliert erklärt. Fragen Sie nach, wenn etwas unklar ist. Von allem anderen sollten Sie die Finger lassen!

Freundschaftsdienst Umzug: Haftpflicht lehnt ab

29. September 2009

Wenn man Freunden beim Umzug hilft, kann es teuer werden. Geht etwas zu Bruch, haftet man für den entstandenen Schaden. Auf die Privathaftpflichtversicherung (PHV) kann man sich in der Regel nicht verlassen, denn solche Schäden, Gefälligkeitsschäden genannt, sind in den meisten Policen ausgeschlossen.

Einen kuriosen Tipp gibt die Verbraucherzentrale Hamburg: Man solle sich ein geringes Entgelt für den Umzug zahlen lassen, dann wäre es keine Gefälligkeit mehr, sondern man handele aus Eigeninteresse - dies sei dann in der PHV mitversichert. Nachzulesen hier: http://go2.u6e.de/irtwir

Das ist falsch! Jede Tätigkeit, die man aufgrund seines Berufes, gegen Gebühren oder gegen Entgelt ausübt, ist regulär in einer Privathaftpflicht ausgeschlossen. Sogar ehrenamtliche Betätigungen fallen unter diesen Ausschluss, für die man keine Entlohnung erhält. Der Hinweis auf ein “geringes Entgelt” ist hier nicht nur falsch, gewiefte Juristen könnten daraus fast einen Aufruf zur Schwarzarbeit interpretieren.

Besser ist es, direkt die Gefälligkeitsschäden in die Privathaftpflichtversicherung einzuschließen. Da viele Altverträge durch die jährliche Anpassung (Treuhänderklausel) von bis zu 10% ohnehin jedes Jahr im Preis steigen und viele Verträge zu geringe Deckungssummen aufweisen, sollte ein Vertrag ohnehin auf Preis und Leistung mindestens alle 2-3 Jahre geprüft werden. So lässt sich bei vielen Verträgen nicht nur Geld, sondern im Schadenfall auch eine Menge Ärger sparen.

Fondsgebundene Versicherungen keine sichere Altersvorsorge!?

25. August 2009

Eine fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherung bietet dem Anleger einen klaren Vorteil: Er kann selbst bestimmen, in welche Anlage die Sparanteile seiner Versicherung fließen. Für meine Kunden und mich ein klarer Vorteil, denn die Anlage kann inflationsgeschützt indirekt in Sachwerte (Aktien- oder Immobilienfonds) investiert werden, ohne vom erwirtschafteten Überschuss einer Gesellschaft oder von dem geringen Garantiezins (derzeit 2,25 % auf den Sparanteil) abhängig zu sein. Zudem bietet die Anlage in Fonds den Vorteil, dass sie Sondervermögen sind und somit im Falle einer Insolvenz der Versicherungsgesellschaft dem Kunden gehören.

Leider stellt sich die Sache mit dem Sondervermögen bei einer Versicherung nicht so einfach dar. Denn die Fondsanlage -egal in welchem Fonds- hat die Versicherungsgesellschaft auf ihren Namen getätigt und die Fondsanteile sind nicht auf den Namen des Versicherungsnehmers bei einer Depotbank hinterlegt. Nur in diesem Falle wäre eine klare Trennung möglich und die Fonds könnten -im Falle einer Insolvenz des Versicherers- einfach auf ein anderes Bankdepot übertragen werden (das sogenannte Aussonderungsrecht).

Dennoch bietet im Insolvenzfall einer Versicherung die Protektor (Auffanggesellschaft für in Not geratene Versicherungen) Schutz, auch im Falle einer fondsgebundenen Versicherung. Die Ansprüche von Versicherungsnehmern werden in diesem Fall vorrangig vor anderen Gläubigern der Gesellschaft behandelt. Nur im schlimmsten Fall, einem Zusammenbruch von Protektor, würden die getätigten Anlagen -egal, ob Kapitalversicherung oder fondsgebundene Versicherung- in die Konkursmasse der Versicherungsgesellschaft fallen. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Zusammenbruchs lasse ich einmal im Raum stehen…

Fazit: Die fondsgebundene Versicherung ist wesentlich flexibler als eine Kapitalversicherung, allerdings ist die richtige Fondsauswahl entscheidend für den Anlageerfolg. Ein guter offener Immobilienfonds ist einer Anlage in eine Kapitalversicherung (Erwirtschaftung von Ãœberschüssen) vorzuziehen. Bei inflationären Tendenzen “siegen” Sachwerte (Aktien, Immobilien, Rohstoffe etc.) über Geldwerte (z. B. klassische Lebensversicherung oder Sparbuch). Bei Insolvenz oder Konkurs einer Versicherungsgesellschaft gibt es keinen Unterschied.

Offene Immobilienfonds: Jetzt einsteigen!

30. Oktober 2008

In den aktuell hektischen Zeiten der Finanzkrise ist ein Immobilienfonds mit seiner Substanz ein sicherer Hafen und schüttet zudem noch ordentliche Erträge aus. Mehrere Milliarden Euro sind in Deutschland seit Jahresanfang in diese Anlageklasse geflossen - vornehmlich aus unsichereren Papieren wie Aktien, Bonds oder Zertifikaten. Doch seit gestern zählt der sichere Hafen nicht mehr - alles muss raus!?

Vornehmlich institutionelle Anleger wie Dachfonds oder große Vermögensverwalter ziehen massiv Gelder ab und sorgen daher bei einigen Fonds für Liquiditätsprobleme. Es ist sehr einfach zu verstehen: Wenn die (vorgeschriebenen) Geldreserven des Fonds nicht mehr ausreichen, müssten intern zur Rückzahlung der Kundengelder die erworbenen Immobilien liquidiert werden. Wenn das unter Zeitdruck passiert -das kann sich jeder denken- muss die Immobilie unter Wert verkauft werden.

Traurig, dass (wieder mal) die Institutionellen die Privatanleger auf den (vermeintlichen) Scherben sitzen lassen. Die Fonds werden -zum Schutz der Anleger und dem Wertverlust der Anteile- geschlossen und die Rückgabe der Anteile ist zunächst nicht möglich. Davon betroffen u. a. auch der von uns favorisierte KanAm Grundinvest Fonds (WKN 679180), der zumindest in den nächsten 3 Monaten die Anteilsrücknahe aussetzt.

Doch jede Krise bietet auch eine Chance: Die Anteile können noch gekauft werden! Zwar bieten auch wir den KanAm über unsere FondsDiscount-Seite mit bis zu 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag an, im Extremfall sparen Sie also rund 5,5% und kaufen praktisch (fast) zum Rücknahmepreis. An der Börse wird der Fonds aber ebenfalls gehandelt und dort erhalten Sie ihn aktuell mit noch mehr Rabatt! Wir haben nichts davon, aber diese Empfehlung muss ich loswerden, denn der Fonds wird dort für unter 52 Euro gehandelt - das sind noch einmal rund 8% Rabatt auf den Rücknahmepreis!

Wie üblich heißt es an der Börse “was stört mich mein Geschwätz von gestern”. Was am Jahresanfang noch wild gekauft wurde, weil es sicher war, ist plötzlich riskant und muss raus aus dem Depot. In meinen Augen bekommen Sie hier jedoch einen satten Rabatt für eine Substanzanlage, die auch schlimme Krisen überstehen wird! Wer Geld hat, sollte zuschlagen, denn so gute Gelegenheiten wird es beim KanAm Grundinvest nicht oft geben.

Die Immobilien des Fonds sind da und lösen sich im Gegensatz zu anderen Finanzanlagen (wie Zertifikaten) nicht in Luft auf. Vermietungsquoten von annähernd 100% spülen aktuell noch Geld in die Kasse. Es gibt (bei den guten Immo-Fonds) kaum Leerstände, die Mieter haben die besten Bonitäten. Mietverträge haben lange Laufzeiten, teilweise sind staatliche Institutionen in den Objekten beheimatet. Wovor bitte haben die Anleger Angst? Wenn es eine Weltwirtschaftskrise gibt, werden sicher auch die Immobilienpreise fallen, obwohl sich auch für Gebäude in Top-Lagen eigentlich auch dann noch Mieter (oder Käufer) zu angemessenen Preisen finden lassen. Im Gegensatz zum Versprechen von Banken oder Staaten auf Zins und Rückzahlung halte ich aber tatsächlich Substanz, die jede Wirschaftskrise meistert und zudem einen Inflationsschutz bietet.

Also, raus aus den unsicheren Anlagen, speziell Zertifikate gehören raus aus den Depots, jetzt gibt es für konservative Anleger die günstige Gelegenheit, echte Schnäppchen zu machen!

Hier ein paar Pressenews zu den aktuellen Geschehnissen:
Pro:
http://tinyurl.com/5vcxcy
Kontra:
http://tinyurl.com/59jmoe
Relativ objektiv (es geht um Ratings):
http://tinyurl.com/5jpyzp

Achtung: Dieser Artikel stellt keine Anlageempfehlung dar, es kann keine Haftung übernommen werden für Aktivitäten, die aufgrund der Inhalte unternommen werden.

Abgeltungssteuer bei ausländischen thesaurierenden Fonds

11. Juni 2008

Hält man Anteile eines ausländischen thesaurierenden Fonds (z.B. Templeton Growth (Euro) Fund), so erfolgt zunächst keine echte Thesaurierung, sondern lediglich eine fiktiver Zufluss des sogenannten “ausschüttungsgleichen Ertrages”. Diesen bescheinigen die Banken und Depotstellen dem Kunden jährlich in der Erträgnisaufstellung, die sie zusammen mit der Jahressteuerbescheinigung versenden.

 Gemäß EkStG ist der Kunde aber verpflichtet diesen Ertrag jährlich über die Einkommensteuererklärung zu veranlagen, also zu versteuern!

Das heisst, wenn dann ab 2009 solche ausländischen thes. Anteile gehalten werden, muss der Kunde in jedem Fall den Weg über die Veranlagung gehen. Der Kunde mit deutschen Fondsanteilen oder ausländischen ausschüttenden Anteilen, muss dies nicht tun, da er ja mit der Abgeltungssteuer seine Einkommensteuerschuld bereits “abgegolten” hat.

Das bedeutet, dass es für den Kunden mit einem höheren Aufwand verbunden ist, ausländische thesaurierende Fondsanteile in seinem Depot zu verwahren. Zudem muss die Steuer aus “fremdem” Geld, also Geld, was nicht in der Anlage steckt, bezahlt werden.

#Ohne Gewähr - aktuelle Steuersituation#